Studien zur EFT-Klopfakupressur

2012 wurde EFT-Klopfakupressur ( Emotional Freedom Technique) als „evidenzbasierte Methode“ von der APA (American Psychological Association) als wissenschaftlich fundierte Therapiemethode anerkannt.

 

Feinstein-Studie:

Untersuchungen zur Wirksamkeit liegen seit 2003 von Dr. Andrade &  Dr. Feinstein vor. Aus der Hirnforschung mit bildgebenden Verfahren (z.B. funktionale Magnetresonanztomografie- fMRT) wissen wir, dass bei traumatischen Erinnerungen, Angst und Schmerz, eine Übererregung im limbischen System und eine Hemmung im Bereich des präfrontalen Cortex stattfindet.

 

Dr. Andrade und seine Kollegen konnten durch ihre Forschung nachweisen, dass durch die Stimulierung spezifischer Akupunkturpunkte und mit Hilfe sensorischer Reize verschiedener Art (klopfen, Augenbewegungen, etc.) eine Reduzierung der Über-Aktivität im limbischen System und eine Zunahme der Aktivität in den orbitofrontalen Bereichen des Gehirns (also eine Tendenz in Richtung einer Normalisierung der Hirnaktivitäten) ausgelöst wird.

 

​Swingle-Studie:

In dieser Studie beschäftigten sich Dr. P. Swingle und seine Kollegen mit der Wirkung von Klopfakupressur, bei Opfern von Autounfällen. Diese Personen litten unter einem posttraumatischen Stress-Syndrom (PTSD), einem komplizierten, einschränkenden Formenkreis.

Die Symptomatik kann unter anderem mit Albträumen, Furcht- und Angstausbrüchen, Panik-Attacken und weiteren Stresssymptomen einhergehen. Die Unfallopfer erlernten Klopfakupressur und es zeigten sich bei ihrer Gehirnwellenstruktur wesentliche positive Veränderungen. Bei der Bewertung der Stress-Skala gaben die Versuchspersonen eine Verbesserung an.

Wells Studie:

Der Psychologe Steve Wells und seine Kollegen in Australien und USA haben die Wirkung von Klopfakupressur in der Behandlung von Ängsten gegenüber Tieren erforscht. Die Ergebnisse waren beeindruckend. Eine 19-köpfige Gruppe, die EFT erlernt hatte wurde mit 18 Probanden, denen man eine spezielle  Atemtechnik zur Angstbewältigung lernte, verglichen. Die EFT-Gruppe zeigte signifikant größere Befreiung von ihren Angstsymptomen und zwar sowohl im Hinblick auf die Fähigkeit, sich nach der Behandlung diesen Tieren zu nähern, als auch in Bezug auf die Selbstbewertung des Stresslevels.

​Darüber hinaus hielt diese Angstbewältigung über einen Zeitraum von sechs bis neun Monaten in derselben Intensität an und damit wurde bewiesen, dass Klopfakupressur-Sitzungen einen Langzeiteffekt haben. Die “Atemtechnik”-Gruppe verbesserte sich auch in ihren Symptomen, jedoch signifikant niedriger. Womit wissenschaftlich fundiert und veröffentlicht ist, dass es sich bei der EFT-Klopftechnik um eine seriös einsetzbare Möglichkeit der Stress- und Angstbewältigung handelt.

Dr. Dowson Church und Dr. Peta Stapleton-Studien:

Untersuchungen von Dr. Dowson Church haben gezeigt, dass Klopfakupressur zu einer vermehrten Freisetzung von Serotonin führt und nachweislich Cortisol senkt.

Dr. Peta Stapleton von der Bond University in Australien hat, diese  Cortisol-Studie von 2012 wiederholt .

Die Studienergebnisse von Dr. Peta Stapleton wurden auch im angesehenen APA Journal veröffentlicht. Die einzige Änderung, die sie an der ursprünglich individuell durchgeführten Studie vorgenommen hat, war, dass sie die EFT-Sitzungen stattdessen in Gruppen anbot - und auf diese Weise eine Cortisolreduktion von 43% in 1 Stunde Klopfakupressur erreichte.

Themenbezogene Links:

APA

PubMed

Video über Klopfakupressur bei Kindern

Buchtipp: Tapping Nick Ortner

 

 

 

 

 

 

Progressive Muskelentspannung

 

Entwickelt wurde dieses Entspannungsverfahren vom Arzt Edmund Jacobson.  

Er erkannte, dass eine hohe Muskelspannung im Zusammenhang mit innerer Unruhe, Stress und Angstzuständen auftritt. Umgekehrt entdeckte er in seiner Forschung, dass sich diese Beschwerden durch bewusstes Entspannen der Muskulatur lindern lassen.

Die Progressiven Muskelentspannung ist wissenschaftlich  sehr gut untersucht und ihre Wirksamkeit wurde in unzähligen Studien belegt. 

 

Sie ist leicht zu erlernen und lässt sich mit ein bisschen Übung gut in den Alltag integrieren.

Insbesondere für Menschen, die sich allgemein nur schwer entspannen können und viel „im Kopf sind“, ist dies eine sehr wirkungsvolle Methode. Die „Progressive Muskelentspannung“ kann sowohl im Stehen, im Sitzen als auch im Liegen praktiziert werden.

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© Bettina Presenhuber                                                                                                                                                               Datenschutz | Impressum | AGB

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