Vom Autopilot

zur Selbststeuerung

Warum sind wir immer wieder gestresst?

Morgens nehmen wir uns vor, ruhig und gelassen zu bleiben, egal war passiert. Meist reicht der Blick auf den Terminkalender und man fühlt sich gestresst.

Am Montag - Elternabend, Dienstag - Einführung neue Software, Mittwoch - Reklamationsbearbeitung und Kundentermin, Donnerstag - Aufbereitung Steuererklärung, Freitag - Präsentation, Samstag - Einspielprobe, Konzert, Einkaufen, Lernen mit den Kindern, Putzen, Waschen, und, und, und, HILFE!

Stress im Beruf und in der Familie, dazu kommen Finanzkrisen, Arbeitslosigkeit, Terrorismus, ... Sie wissen wovon ich spreche. 

"So ist es eben, da kann man nichts machen.
Jeder hat heute Stress!" sagen wir uns.

 
Stress ist "SYMPTOM und URSACHE zugleich"

Angst und Gefühle von Unsicherheit, Überforderung, Nervosität und Erschöpfung  sind in unserem Leben alltäglich geworden. Dabei richten sie folgenschweren Schaden an, lassen den Cortisolspiegel ansteigen, verursachen Bluthochdruck, Diabetes, Burnout, Übergewicht, Neurodermitis, Schlafstörungen, Kopfschmerzen und vieles mehr. Meist setzt er nicht nur den eigentlich Betroffenen zu, sondern auch den Kindern, dem Partner und anderen Angehörigen. Ein Teufelskreis!

Wie kann man da gelassen bleiben und trotz aller Probleme das innere Gleichgewicht halten? ​

Gelassenheit in schwierigen Zeiten zu bewahren, das ist eine echte Herausforderung. Doch man kann es lernen und dazu müssen wir uns nicht nur mit der äußeren Welt (Belastungen im Beruf, Familie und Freizeit), sondern auch mit unserer inneren Welt (Körper, Gedanken, Gefühlen, unseren Einstellungen und Bewertungen) beschäftigen. 

Stress und Emotionen besser verstehen

​Stress und belastende Emotionen äußern sich auf mehreren Ebenen, die sich gegenseitig beeinflussen

  • Gefühle  (gereizt, erregt, überfordert fühlen, mutlos, niedergeschlagen, nervös, ärgerlich, lustlos, unzufrieden, traurig, ...)

  • Verhalten  (verbales und nonverbales Verhalten, Aggression oder Rückzug, Flucht, Rastlosigkeit, vermehrt Essen/Rauchen/Medikamente/ ...)

  • Körper (vegative und muskuläre Reaktionen wie Herzrasen, Zittern, Verspannungen, Mundtrockenheit, Schwindel, ...)

  • Gedanken (negative Gedanken, Gedankenkarussell, Denkblockaden, ...)​


Mögliche Auslöser für unsere Emotionen

  • Äußere Auslöser (Ereignisse, Situationen, Verhalten oder Äußerungen anderer)

  • Innere Auslöser (Gedanken, Erinnerungen, Erzählungen, Vorstellungen, Fantasien, Selbstgespräche, Interpretationen, ...)

  • Körperliche Auslöser (Körperhaltungen, Atmung, Mimik, Gestik, Muskelspannung, ...)

Solange wir diesen Teufelskreis nicht auf eine bewusste Ebene heben, sind wir schicksalhaft mit diesem Reaktionsmuster verbunden. Es funktioniert wie ein Autopilot, der in den entsprechenden Situationen automatisch die Führung übernimmt!

Wir können uns mit unseren Gedanken, Selbstgesprächen und Haltungen Stress, Angst und Ärger bereiten.

Aber genauso können wir uns dadurch beruhigende Gedanken, innere Ruhe und starke Nerven schaffen. 

 

Mit anderen Worten:

Gelassenheit beginnt im Kopf!

Wenn Sie sich von Ihren alten Mustern verabschieden wollen

Wenn Sie einen Schlussstrich unter ein Thema, dass Sie schon lange begleitet machen möchten, dann lesen Sie hier weiter.